Warum effektives Forderungsmanagement heute wichtiger denn je ist
Liquiditätssicherung ist in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit ein zentraler Erfolgsfaktor für Unternehmen im DACH-Raum. Forderungsmanagement ist dabei weit mehr als die Verwaltung offener Rechnungen – es ist ein strategisches Instrument zur Risikosteuerung, Cashflow-Optimierung und Effizienzsteigerung.
Dieser Leitfaden ist Ihre zentrale Anlaufstelle für das Thema Forderungsmanagement. Er vernetzt umfassende Informationen zu Debitorenbuchhaltung, KPIs, rechtlichen Rahmenbedingungen, digitaler Transformation und Best Practices – speziell zugeschnitten auf den deutschsprachigen Finanzmarkt.
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Inhaltsverzeichnis
- Warum effektives Forderungsmanagement heute wichtiger denn je ist
- Warum ist Forderungsmanagement wichtig?
- Was ist Forderungsmanagement?
- Debitorenbuchhaltung als Fundament des Forderungsmanagements
- Rechtliche Besonderheiten im DACH-Raum
- Typische Herausforderungen in der Praxis
- Wichtige Schritte im Forderungsmanagement
- Der typische Prozess im Forderungsmanagement
- Phasen der überfälligen Forderungseintreibung
- Relevante KPIs im Forderungsmanagement
- 5 Strategien zur Optimierung des Forderungsmanagements
- Digitale Transformation mit HighRadius
- Fazit & nächste Schritte
Warum ist Forderungsmanagement wichtig?
Ein effektives Forderungsmanagement hat für Unternehmen weitreichende Auswirkungen auf Liquidität, Finanzstabilität und Rentabilität. Die wichtigsten Gründe im Überblick:
Sicherstellung eines stabilen Cashflows
Forderungsmanagement ist essentiell, um sicherzustellen, dass fällige Zahlungen rechtzeitig eingehen. Unternehmen setzen Strategien wie regelmäßige Mahnungen und automatisierte Zahlungsabwicklung ein, um Liquiditätsengpässe zu vermeiden.
Begleichung eigener Verbindlichkeiten
Unternehmen müssen ihre Lieferanten, Mitarbeiter und andere Verpflichtungen fristgerecht bezahlen. Ein strukturiertes Forderungsmanagement stellt sicher, dass ausstehende Forderungen rechtzeitig beglichen werden – und trägt so zur finanziellen Stabilität bei.
Buchhaltung und Berichterstattung
Forderungen gelten in der Bilanz als kurzfristige Vermögenswerte. Ein professionelles Forderungsmanagement gewährleistet, dass Unternehmen stets eine aktuelle und präzise Übersicht über Außenstände behalten – eine wichtige Grundlage für Planung, Controlling und Finanzberichterstattung.
Umsatzerkennung und Rentabilität
Nur wenn Leistungen auch bezahlt werden, ist Umsatz realisiert. Ein strukturierter Forderungseinzug sichert, dass erbrachte Leistungen tatsächlich vergütet werden, wodurch sich die Rentabilität und Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells verbessert.
Was ist Forderungsmanagement?
Forderungsmanagement Definition: Forderungsmanagement ist der strukturierte, strategische Prozess zur Überwachung, Absicherung und Einziehung offener Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Es dient der aktiven Steuerung von Zahlungsflüssen, der Vermeidung von Zahlungsausfällen und der langfristigen Sicherung der Unternehmensliquidität.
Definition & Zielsetzung
Forderungsmanagement umfasst alle unternehmerischen Maßnahmen, um offene Kundenforderungen fristgerecht einzuziehen. Ziel ist es, Zahlungsströme zu beschleunigen, Zahlungsausfälle zu vermeiden und die Liquidität dauerhaft zu sichern.
Dazu gehören unter anderem:
- die Bonitätsprüfung neuer Kunden,
- die korrekte Rechnungsstellung,
- das Monitoring offener Posten,
- ein mehrstufiges Mahnwesen sowie
- die Bearbeitung von Zahlungsabweichungen und Disputen.
Relevanz für Unternehmen im DACH-Raum
Ein strukturiertes Forderungsmanagement reduziert den DSO (Days Sales Outstanding), senkt das Working Capital und stärkt den finanziellen Spielraum. Besonders im deutschsprachigen Mittelstand – geprägt von langen Zahlungszielen und oft manuellen Prozessen – ist ein professioneller Ansatz essenziell.
Verbindung zur Technologie
In modernen Unternehmen erfolgt Forderungsmanagement heute zunehmend digital. Eine spezialisierte Forderungsmanagement Software automatisiert Mahnläufe, überwacht Zahlungseingänge und analysiert Risiken – in Echtzeit.
Debitorenbuchhaltung als Fundament des Forderungsmanagements
Die Debitorenbuchhaltung ist das operative Rückgrat eines funktionierenden Forderungsprozesses. Sie erfasst und verwaltet alle offenen Forderungen, verbucht Zahlungseingänge und stimmt Kundenkonten ab. Zudem ist sie zuständig für die Bearbeitung von Skonti, Gutschriften und Rückerstattungen.
Ein enger Austausch mit Vertrieb und Kundenservice sorgt dafür, dass Zahlungsdifferenzen schnell geklärt werden können – ein Schlüsselfaktor für positive Kundenerfahrungen trotz Mahnprozessen.
Rechtliche Besonderheiten im DACH-Raum
Ein professionelles Forderungsmanagement berücksichtigt stets die länderspezifischen gesetzlichen Vorgaben:
- Deutschland: Verzug nach § 286 BGB, Verzugspauschale nach § 288 BGB.
- Österreich: UGB-konforme Mahnfristen & Verzugszinsen.
- Schweiz: Kein automatischer Verzug – Mahnung erforderlich (OR).
Zudem sind bei grenzüberschreitendem Handel die Regelungen der EU-Richtlinie 2011/7/EU zur Bekämpfung von Zahlungsverzug zu beachten.
Typische Herausforderungen in der Praxis
In vielen Unternehmen fehlt ein aktives Forderungsmanagement, das Probleme antizipiert, Prozesse optimiert und Eskalationen frühzeitig erkennt. Ohne ein effektives Forderungsmanagement steigen Zahlungsausfälle, Kommunikationslücken und operative Reibungsverluste schnell an.
Trotz standardisierter Prozesse stehen viele Unternehmen im Tagesgeschäft vor wiederkehrenden Problemen:
- Unstrukturierte Mahnabläufe
- Fehlende Transparenz über Zahlungsstände
- Manuelle Buchung und Zahlungsabgleiche
- Kommunikationslücken mit Kunden
- Mangelhafte Systemintegration zwischen ERP, Bank und AR-Team
Wichtige Schritte im Forderungsmanagement
Ein effektives Forderungsmanagement folgt einem klar strukturierten Ablauf, der alle Phasen vom Rechnungsversand bis zur möglichen Inkassoübergabe abdeckt:
Erstellung eines Aging Reports
Ein Aging Report listet alle offenen Forderungen nach Fälligkeit auf. Er bietet einen schnellen Überblick über ausstehende Beträge und ermöglicht eine zielgerichtete Priorisierung überfälliger Rechnungen.
Versand von Zahlungserinnerungen
Kunden werden durch systematische Zahlungserinnerungen frühzeitig über offene Rechnungen informiert. Viele Unternehmen setzen dabei auf mehrstufige Mahnprozesse – etwa mit gestaffelter Tonalität und klaren Fristen.
Einleitung des Mahnverfahrens
Bleibt die Zahlung trotz Erinnerung aus, wird das formale Mahnverfahren eingeleitet. Dazu gehören Mahnschreiben, gegebenenfalls ein gerichtliches Mahnverfahren oder die Einschaltung eines Inkassopartners.
Verhandlungen mit dem Kunden
In komplexeren Fällen – z. B. bei Liquiditätsengpässen – sind individuelle Zahlungslösungen erforderlich. Unternehmen können Ratenpläne oder Stundungen anbieten, um einen vollständigen Forderungsausfall zu vermeiden.
Übergabe an ein Inkassobüro
Wenn keine Einigung erzielt werden kann, erfolgt die Übergabe an ein Inkassobüro. Diese Dienstleister sind darauf spezialisiert, offene Beträge professionell und rechtssicher beizutreiben – ohne die Kundenbeziehung unnötig zu belasten.
Der typische Prozess im Forderungsmanagement
Ein effizienter Forderungsprozess umfasst sechs zentrale Schritte:
- Kreditprüfung & Limitvergabe (Bonitätsdaten & internes Scoring)
- Rechnungsstellung & Zahlungszielsetzung (inkl. E-Invoicing)
- Zahlungseingangskontrolle & Zahlungsabgleich (idealerweise automatisiert)
- Mahnwesen: Regelbasierte, mehrstufige Mahnprozesse mit Eskalationslogik.
- Dispute Management: Strukturierte Klärung von Einbehalten, Retouren oder Preisabweichungen.
- Inkasso & Rechtsverfolgung: Übergabe strittiger Forderungen an externe Dienstleister.
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Phasen der überfälligen Forderungseintreibung
Eine effektive Eintreibung überfälliger Forderungen erfordert eine strukturierte Nachverfolgung, die nicht nur konsequent, sondern auch zeitnah erfolgt. Die Kategorisierung überfälliger Forderungen in bestimmte Altersgruppen (z. B. 0–30 Tage, 31–60 Tage, 61–90 Tage und darüber hinaus) hilft Unternehmen, ihre Maßnahmen zu priorisieren und die Zahlungschancen gezielt zu erhöhen.
Typisches Modell zur Eintreibung überfälliger Forderungen
- 1–3 Tage überfällig: Überprüfung des Rechnungsversands, Klärung möglicher Streitfälle und Versand einer automatisierten Zahlungserinnerung mit Kontoauszug.
- 4–7 Tage überfällig: Telefonische und/oder schriftliche Kontaktaufnahme mit dem Kunden zur Klärung eventueller Unstimmigkeiten und Einforderung der Zahlung.
- 8–14 Tage überfällig: Zweite Zahlungserinnerung per E-Mail sowie ein professionelles, strukturiertes Telefongespräch zur Klärung der offenen Zahlung.
- 15–30 Tage überfällig: Dritte Mahnung mit Hinweis auf Verzugszinsen und drohende Mahngebühren sowie mögliche Einschränkungen weiterer Lieferungen oder Dienstleistungen.
- 31–45 Tage überfällig: Schriftliche Mahnung auf Firmenbriefpapier mit zusätzlichen Mahngebühren.
- 46–60 Tage überfällig: Eskalation durch häufigere Kontaktversuche, Kreditstopp für den Kunden und verstärkte Nachverfolgung durch den Vertrieb.
- 61–90 Tage überfällig: Einschaltung eines Inkassobüros, juristische Schritte oder Abschreibung als uneinbringliche Forderung.
Fazit: Die frühzeitige Einleitung gezielter Maßnahmen minimiert Zahlungsausfälle, schützt die Kundenbeziehung und reduziert finanzielle Verluste.
Relevante KPIs im Forderungsmanagement
1. Days Sales Outstanding (DSO)
Berechnet die durchschnittliche Anzahl der Tage, die ein Unternehmen benötigt, um ausstehende Rechnungen zu begleichen. Ein niedriger DSO ist ein Indikator für ein effizientes Forderungsmanagement.
2. Collection Effectiveness Index (CEI)
Bewertet die Effizienz des Forderungseinzugs, indem die tatsächlichen Zahlungseingänge mit den fälligen Forderungen verglichen werden.
3. Aging-Bericht
Ein Bericht, der Forderungen nach Fälligkeit klassifiziert und zeigt, wie lange eine Rechnung bereits überfällig ist. Grundlage für Priorisierung und Mahnsteuerung.
4. Prozentsatz der Forderungen über 90 Tage
Dieser Wert zeigt, wie hoch der Anteil der Forderungen ist, die länger als 90 Tage überfällig sind. Eine hohe Quote weist auf ein ineffizientes Forderungsmanagement oder unzureichendes Mahnwesen hin.
In Kürze: Die effiziente Messung Ihrer Ziele im Forderungsmanagement beschränkt sich nicht nur auf Zahlen. Vielmehr geht es darum, Ihre Inkassostrategien zu optimieren, den Cashflow zu verbessern und Ihre finanzielle Stabilität zu stärken. Eine kontinuierliche Überwachung dieser Kennzahlen sorgt dafür, dass Ihr Unternehmen nachhaltig wächst und rentabel bleibt.
Zahlen schaffen Transparenz und Steuerungssicherheit. Die wichtigsten Kennzahlen sind:
- DSO (Days Sales Outstanding)
- CEI (Collection Effectiveness Index)
- Aging Reports nach Fälligkeit
- Dispute-Quote und Overdue Rate
Diese KPIs helfen dabei, Schwachstellen im Forderungsprozess zu identifizieren und gezielte Maßnahmen abzuleiten.
5 Strategien zur Optimierung des Forderungsmanagements
Nachdem wir die Herausforderungen im Forderungsmanagement betrachtet haben, möchten wir nun wirksame Strategien vorstellen, um offene Forderungen effizient einzutreiben und den gesamten Prozess zu verbessern.
1. Gehen Sie systematisch vor
Alle unbezahlten Rechnungen sollten mit Zahlungserinnerungen nachverfolgt werden. Die Implementierung eines strukturierten Mahnwesens, etwa durch automatisierte Mahnprozesse, löst einen Großteil der Probleme im Forderungsmanagement.
Die meisten Kunden zahlen ihre Rechnungen, sie benötigen lediglich eine Erinnerung. Dieses Vorgehen hilft außerdem dabei, problematische Kunden zu identifizieren, die automatisierte Mahnungen ignorieren – so kann gezielt nachgefasst werden.
Ein klar definierter Zeitplan für Zahlungserinnerungen hilft, technische und geschäftliche Probleme frühzeitig zu erkennen. Entwickeln Sie einen systematischen Eskalationsprozess, um Zahlungsprobleme schneller anzugehen.
2. Personalisieren Sie Ihre Ansprache
Effektive Zahlungserinnerungen berücksichtigen den geschäftlichen Kontext des Kunden. Vermeiden Sie unpersönliche, ungenaue oder standardisierte E-Mails, die nicht zur Beziehung passen.
Eine personalisierte Kommunikation erhöht die Antwortrate und hilft, Zahlungsprobleme schneller zu lösen. Berücksichtigen Sie Ursachen für verspätete Zahlungen sowie länderspezifische Unterschiede und Zahlungsmethoden.
3. Nutzen Sie mehrere Kommunikationskanäle
Verwenden Sie E-Mail, Telefon, SMS und bei Bedarf Briefe – jeder Kanal hat eine spezifische Rolle im Forderungsprozess. Achten Sie darauf, dass die richtigen Ansprechpartner auf beiden Seiten eingebunden sind.
So gestalten Sie den Mahnprozess effektiver und können das Zahlungsrisiko gezielter bewerten und managen.
4. Setzen Sie auf messbare Daten und Analysen
Definieren Sie klare Ziele, um Ihr Team strategisch zu steuern. Beginnen Sie mit der Reduktion überfälliger Rechnungen – fokussieren Sie langfristig auf die Senkung des DSO.
Quantifizierbare Kennzahlen und regelmäßige Teamsynchronisation schaffen Transparenz und fördern die kontinuierliche Verbesserung Ihrer Inkassoprozesse.
5. Wählen Sie die richtigen Automatisierungstools
Die passende Forderungsmanagement Software ist entscheidend. Viele Unternehmen arbeiten mit Buchhaltungssoftware oder ERP-Systemen, doch manuelle Tabellenkalkulationen machen den Prozess ineffizient.Spezialisierte Lösungen mit Künstlicher Intelligenz (KI) und Machine Learning helfen, Zahlungsausfälle vorherzusagen und gezielte Maßnahmen zu setzen. Sie ermöglichen prädiktive Analysen, automatische Mahnprozesse und konkrete Handlungsempfehlungen.
Digitales Forderungsmanagement ist der Schlüssel zur Skalierung und Automatisierung Ihrer Prozesse. Die HighRadius Forderungsmanagement Software ermöglicht ein vollständig automatisiertes Forderungsmanagement – von der Priorisierung offener Rechnungen bis zur Eskalation im Mahnwesen. Diese Form des professionellen Forderungsmanagements reduziert manuelle Arbeit, senkt die Fehlerquote und verbessert die Kundenzufriedenheit nachhaltig.
Die Forderungsmanagement Software von HighRadius basiert auf Künstlicher Intelligenz und automatisiert sämtliche Kernprozesse:
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Besonders im DACH-Markt ist die Lokalisierung entscheidend: HighRadius unterstützt rechtliche Anforderungen, Sprache, ERP-Schnittstellen (z. B. SAP, DATEV) und Steuerlogiken länderspezifisch.
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FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Forderungsmanagement
Welche Kosten entstehen durch Forderungsmanagement?
Forderungsmanagement Kosten variieren je nach Organisation, Prozessstruktur und Digitalisierungsgrad. Während manuelles Mahnwesen hohe interne Aufwände erzeugt, bieten automatisierte Lösungen wie HighRadius ein besseres Verhältnis von Aufwand zu Ertrag.
Wann ist externes Forderungsmanagement sinnvoll?
Externes Forderungsmanagement empfiehlt sich bei sehr hohen Forderungsbeständen, begrenzten internen Ressourcen oder im internationalen Geschäft. Inkassodienstleister übernehmen die rechtssichere Beitreibung uneinbringlicher Außenstände und wahren gleichzeitig die Kundenbeziehung.
Was ist ein proaktiver Inkassoprozess?
Ein proaktiver Inkassoprozess umfasst Maßnahmen wie frühzeitige Zahlungserinnerungen, automatisierte Mahnprozesse und individuelle Kundenansprache, um Zahlungsausfälle frühzeitig zu erkennen und zu verhindern.
Wie wird der Zahlungseingang von Forderungen gebucht?
In der Buchhaltung wird der Zahlungseingang erfasst, indem das Kassen- oder Bankkonto im Soll und das entsprechende Debitorenkonto im Haben gebucht wird. So wird die Liquidität korrekt abgebildet und die offene Forderung ausgeglichen.
Was passiert mit uneinbringlichen Forderungen?
Uneinbringliche Forderungen werden nach erfolgloser Mahnung und Inkassoversuch als Forderungsausfall abgeschrieben. Sie werden als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung verbucht und mindern den Unternehmensertrag.
Was ist die Forderungseinzugsquote?
Die Forderungseinzugsquote zeigt das Verhältnis zwischen eingezogenen Forderungen und dem gesamten Forderungsbestand. Eine hohe Quote weist auf ein effizientes Forderungsmanagement hin und ist ein wichtiges Controlling-Instrument.
Was ist der Unterschied zwischen Forderungsmanagement und Debitorenbuchhaltung?
Forderungsmanagement ist der übergeordnete strategische Prozess zur Steuerung und Absicherung von Außenständen. Die Debitorenbuchhaltung ist ein Teilbereich davon und konzentriert sich auf die buchhalterische Abwicklung und Erfassung offener Forderungen.
Welche Rolle spielt DSO im Forderungsmanagement?
Der DSO (Days Sales Outstanding) ist eine zentrale Kennzahl. Er zeigt, wie viele Tage im Durchschnitt vergehen, bis eine Forderung beglichen wird – und damit, wie effizient Ihr Forderungsmanagement arbeitet.
Ab wann darf gemahnt werden?
In Deutschland gilt: Nach Fälligkeit und Ablauf von 30 Tagen kommt ein Kunde automatisch in Verzug – bei Verbrauchern muss dies auf der Rechnung explizit vermerkt sein. Unternehmen dürfen jedoch auch schon vorher freundlich an offene Beträge erinnern.
Was bringt eine Forderungsmanagement Software konkret?
Sie automatisiert zeitintensive Prozesse wie Mahnwesen, Zahlungsabgleich und Dispute Management. Das spart Zeit, senkt Fehlerquoten und verbessert den Cashflow.
Für wen lohnt sich HighRadius?
Für mittlere bis große Unternehmen mit hohem Rechnungsvolumen, komplexen Kundenbeziehungen und dem Ziel: Liquidität, Transparenz und Effizienz im Forderungsprozess.
Fazit & nächste Schritte
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