Cashflow-Dashboard: Kennzahlen, Funktionen und Beispiele in Echtzeit (2026)
23 October, 2026
Lesedauer: 12 Minuten
,
Zuletzt aktualisiert am 3 November 2026
In einem unsicheren wirtschaftlichen Umfeld brauchen Treasury und Finanzabteilung jederzeit Zugriff auf aktuelle Zahlen zu Liquidität und Zahlungsströmen. Die entscheidende Frage lautet, wie oft Treasurer ihre Kontoauszüge und Bankkonten prüfen und ob sie das Gesamtbild aus Cash-Positionen und Prognosen über Gesellschaften, Bankkonten und Geschäftsbereiche hinweg überhaupt sehen.
Ein Cashflow-Dashboard ist ein Werkzeug, das Einzahlungen, Auszahlungen, Liquidität und Prognosen in Echtzeit an einer Stelle zusammenführt. Das Dashboard zeigt die zentralen Kennzahlen, also Cash-Position, Prognose gegenüber Ist-Werten und Liquidität, und beschleunigt damit finanzielle Entscheidungen.
Bisher steuern Treasurer ihre Zahlungsströme meist über statische Dashboards und Excel-Tabellen. Diese Werkzeuge sind aufwendig und unübersichtlich und geben kein klares Bild der Liquidität. Tabellen und statische Dashboards bilden vergangene und aktuelle Entwicklungen ab, werten aber nicht tiefer aus und erkennen weder Auffälligkeiten noch Abweichungen in Echtzeit. Die Steuerung der Cash-Position kostet dadurch Zeit und bleibt fehleranfällig. Genau hier setzt ein Cashflow-Dashboard an.
Dieser Beitrag erklärt, was ein Cashflow-Dashboard leistet, warum es wichtig ist und auf welche Funktionen Unternehmen bei der Auswahl achten sollten.
Was ist ein Cashflow-Dashboard?
Ein Cashflow-Dashboard ist ein visuelles Werkzeug, mit dem Unternehmen ihre Cash-Position steuern. Das Dashboard enthält die wichtigsten Finanzkennzahlen, also aktuelle Kontostände, Ein- und Auszahlungen sowie Prognosen künftiger Zahlungsströme, und zeigt damit die finanzielle Lage in Echtzeit. Treasury und Finanzabteilung entscheiden auf dieser Grundlage fundiert.
Was gehört in ein Cashflow-Dashboard?
Das Dashboard bündelt Grafiken, Diagramme und Tabellen, die die Daten aus Bankkonten, Rechnungen und Ausgaben zusammenfassen. Über die reinen Zahlungsstromdaten hinaus kann ein vollständiges Dashboard auch weiterführende Auswertungen mitbringen: Trendanalyse, Erkennung von Abweichungen und vorausschauende Hinweise auf Schwankungen der Zahlungsströme und auf finanzielle Risiken. Weil die entscheidenden Finanzdaten an einer Stelle zusammenlaufen und sichtbar werden, helfen Cashflow-Dashboards, die Finanzprozesse zu verschlanken, Transparenz zu schaffen und die Steuerung der Zahlungsströme insgesamt zu verbessern.
Cash Management verbessern mit mehr als 20 bewährten Treasury-Kennzahlen
Erfahren Sie, welche Treasury-Kennzahlen Sie verfolgen sollten, um klüger zu entscheiden und besser zu steuern.
Warum Ihr Unternehmen ein Cashflow-Dashboard braucht
Ohne ein zentrales Cashflow-Dashboard, das die vollständige Cash-Position zeigt, entstehen mehrere Probleme:
1. Eingeschränkte Transparenz mit klassischen Werkzeugen
Klassische Werkzeuge zeigen die Cash-Position nur ausschnittweise. Wichtige Entwicklungen oder Auffälligkeiten, die auf die Liquidität wirken, können dem Treasury dadurch entgehen.
2. Zeitaufwendige manuelle Abläufe
Klassische Werkzeuge müssen laufend von Hand gepflegt werden. Diese Zeit fehlt an anderer Stelle.
3. Fehleranfällige Cash-Positionierung
Klassische Werkzeuge sind fehleranfällig, was zu einer falschen Cash-Positionierung führen kann. Eine solche Fehlpositionierung kann die finanzielle Lage eines Unternehmens ernsthaft belasten.
Erkenntnisse zu den Zahlungsströmen in Echtzeit sind heute eine Voraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit. Ein gut gebautes Cashflow-Dashboard zeigt die finanzielle Lage vollständig und verständlich und schafft damit die Grundlage für sichere Entscheidungen. Mit weiterführenden Auswertungen, Machine Learning und einer sauberen Anbindung mehrerer Datenquellen kann ein solches Dashboard die Steuerung der Zahlungsströme verschlanken und manuelle Abläufe ersetzen.
7 Funktionen, die ein Cashflow-Dashboard in Echtzeit mitbringen muss
Ein Cashflow-Dashboard in Echtzeit verändert die Finanzsteuerung und verschafft einen Vorsprung im Wettbewerb. Diese Funktionen gehören dazu:
1. Weiterführende Auswertungen
Data Mining mit KI-gestützter Auswertung legt die wichtigsten Erkenntnisse und Entwicklungen offen.
Prädiktive Modelle und Prognosefunktionen zeigen künftige Entwicklungen und Risiken.
Finanzielle und nicht finanzielle Daten zusammen ergeben ein vollständiges Bild der Unternehmensentwicklung.
2. Anpassung durch die Anwender
Mehrere Diagrammtypen stellen dieselben Daten auf unterschiedliche Weise dar.
Eigene Kennzahlen und berechnete Felder erlauben flexible Auswertungen nach beliebigen Dimensionen und einen detaillierten Blick auf die finanzielle Entwicklung.
Selbst gesetzte Schwellenwerte lösen Hinweise zu kritischen Finanzkennzahlen in Echtzeit aus.
3. Eigenständige Liquiditätsprognose ohne IT
Flexible Self-Service-Dashboards liefern die wichtigsten Erkenntnisse und verständliche Darstellungen.
Interaktive Cashflow-Dashboards bringen Daten und Berichte in Echtzeit an den Entscheidungstisch.
Szenariomodellierung und Stresstests zeigen, wie sich Veränderungen im Geschäftsumfeld auswirken.
4. Modelle auf Basis von Machine Learning
Die automatische Erkennung von Auffälligkeiten meldet sich abzeichnende Probleme, bevor sie eintreten.
Mustererkennung legt Entwicklungen und Verbesserungsmöglichkeiten offen.
Prädiktive Auswertungen zeigen künftige Entwicklungen und Risiken.
5. Saubere Anbindung und Integration
Die Anbindung mehrerer interner und externer Datenquellen ergibt ein vollständiges Bild der Unternehmensentwicklung.
Die automatische Aktualisierung und Synchronisierung der Daten sichert Genauigkeit und Konsistenz.
Die Anbindung weiterer Finanzanwendungen über Schnittstellen strafft die Abläufe und erhöht die Effizienz.
6. Aktualisierung und Hinweise in Echtzeit
Aktuelle Daten und Hinweise in Echtzeit beschleunigen Entscheidungen und machen sie genauer.
Automatische Benachrichtigungen zu kritischen Finanzkennzahlen wie Kontostand, Liquiditätsgrad und Working Capital.
7. Automatisierung der Abläufe
Zeitaufwendige, fehleranfällige und manuelle Schritte in der Liquiditätssteuerung entfallen.
Automatisierte Abläufe senken Zeit und Aufwand für wiederkehrende Finanzaufgaben.
Ein lückenloser Prüfpfad und die passende Berichterstattung sichern die Einhaltung der Vorgaben.
Data Sheets
Klügere Liquiditätsprognosen
Erfahren Sie, wie führende Finanzteams ihre Prognosefehler mit Automatisierung um bis zu 50 % senken.
5 Cashflow-Kennzahlen, die jeder CFO im Dashboard verfolgen sollte
Fünf Kennzahlen für eine bessere Liquiditätsprognose und fundierte Entscheidungen
Eine belastbare Liquiditätsprognose entscheidet über den finanziellen Erfolg eines Unternehmens. Ohne ein klares Verständnis der Kennzahlen fällt es jedoch schwer, fundierte Entscheidungen zur Liquiditätssteuerung zu treffen. Genau hier zeigt ein gut gebautes Kennzahlen-Dashboard seinen Wert.
Fünf Kennzahlen gehören für eine wirksame Liquiditätssteuerung auf jedes Dashboard:
Ein- und Auszahlungen
Konsolidierte tatsächliche Cash-Position
Gesamte tatsächliche und prognostizierte Liquidität
Covenants und Steuerung der Nettoverschuldung
Abweichungsanalyse zwischen tatsächlicher und prognostizierter Liquidität
Wer diese Kennzahlen laufend über ein Dashboard verfolgt, sieht die eigene finanzielle Lage klarer. Diese Klarheit kann sich in besseren Zahlungsströmen, höherer Profitabilität und einem stabileren Geschäft auszahlen.
1. Überblick über Ein- und Auszahlungen
Ein solcher Überblick zeigt die Schritte vom Anfangsbestand bis zum Endbestand. Der Verlauf ist in Abschnitte gegliedert, die sichtbar machen, wie sich der Nettobestand nach oben oder unten verändert hat. Einzahlungskategorien wie Zahlungseingänge von Kunden oder Erträge aus Anlagen lassen sich in der Grafik farblich trennen. Die wichtigsten Auszahlungen, etwa Lieferantenzahlungen oder Steuern, gehören ebenso dazu. Der eigentliche Nutzen der Darstellung liegt darin, dass sie den Beitrag jeder Kategorie zum Bestand sichtbar macht. Treasurer und Finanzplaner erkennen so auf einen Blick, ob die Lieferantenzahlungen den gemeinsamen Beitrag aus Kundenzahlungen, Anlageerträgen und Dividenden aufzehren.
2. Konsolidierte tatsächliche Cash-Position
Große Unternehmen, besonders international tätige, tun sich schwer damit, eine aktuelle zentrale Sicht auf ihre Cash-Position in einer Währung zu halten, samt der aktuellen und prognostizierten Bestände. Bei der Zahl der Tochtergesellschaften und Bankkonten ist das nachvollziehbar. Weil die Bankdaten jedoch direkt in die Dashboards laufen, steht die tagesaktuelle konsolidierte Cash-Position ohne Zusatzaufwand bereit.
3. Gesamte tatsächliche und prognostizierte Liquidität
Die meisten großen Unternehmen nutzen mehrere externe Liquiditätsquellen. Ein Dashboard für die Liquiditätsprognose muss die tatsächliche und die prognostizierte Liquidität zeigen. Darauf bauen ein belastbares Cash-Reporting und jede Entscheidung auf.’
4. Covenants und Steuerung der Nettoverschuldung
Nettoverschuldung und Covenants sind streng genommen keine Liquiditätskennzahlen, hängen aber eng mit ihnen zusammen und gehören deshalb ins Dashboard. Größere Eingriffe in die Zahlungsströme können sich auf beide Größen auswirken, wenn das operative Ergebnis nachgibt. Ein solcher Rückgang schränkt aller Voraussicht nach den Zugang zu Liquidität ein und begrenzt die geplante Verwendung der erwirtschafteten Mittel, etwa für Investitionen. Wegen dieser Tragweite müssen Nettoverschuldung und Covenants für alle Beteiligten sichtbar sein und aktiv gesteuert werden.
5. Abweichungsanalyse zwischen tatsächlicher und prognostizierter Liquidität
Auf den ersten Blick wirkt es widersprüchlich, die Unterschiede zwischen Prognose und Ist-Werten offen auszuweisen. Richtig umgesetzt kann der offene Ausweis die Glaubwürdigkeit des gesamten Cash-Reportings und des Dashboards selbst deutlich stärken. Sichtbare Abweichungen geben dem Treasury-Team die Kontrolle über den Prozess und helfen, Krisen zu verhindern. Eine Abweichungsanalyse auf aggregierter Ebene im Dashboard zeigt zudem, welche Faktoren die Prognosegenauigkeit bestimmen, und hält die Datenqualität dauerhaft im Blick.
Beispiel für ein Cashflow-Dashboard
Das Dashboard oben besteht aus mehreren Bausteinen, die zusammen ein vollständiges Bild der Zahlungsströme ergeben. Die einzelnen Bereiche im Überblick:
1. Zusammenfassung der Zahlungsströme: Dieser Bereich zeigt die Zahlungsströme des gewählten Zeitraums, also Anfangsbestand, Summe der Einzahlungen, Summe der Auszahlungen und Endbestand.
2. Verlaufsgrafik: Dieser Bereich zeigt die Entwicklung der Zahlungsströme über die Zeit. Die Grafik stellt den Nettozahlungsstrom je Monat oder Quartal dar und macht Entwicklungen und Veränderungen sofort erkennbar.
3. Größte Ein- und Auszahlungen: Dieser Bereich zeigt die wichtigsten Quellen der Ein- und Auszahlungen im gewählten Zeitraum und macht sichtbar, wo das meiste Geld hereinkommt und abfließt.
4. Aufteilung der Einzahlungen: Dieser Bereich gliedert die Einzahlungen nach Kategorien wie Umsatzerlöse, Erträge aus Anlagen und Finanzierung, jeweils mit Anteil oder Betrag an der Gesamtsumme.
5. Aufteilung der Auszahlungen: Dieser Bereich gliedert die Auszahlungen nach Kategorien wie operative Kosten, Investitionen und Tilgungen, jeweils mit Anteil oder Betrag an der Gesamtsumme.
6. Zahlungsströme je Kunde oder Lieferant: Dieser Bereich zeigt die Zahlungsströme nach Kunden und Lieferanten, also die Summe der Eingänge je Kunde und die Summe der Zahlungen je Lieferant.
Cashflow-Dashboard gegenüber Tabellenkalkulation
Viele Unternehmen setzen beim Cashflow-Tracking auf Tabellen, stoßen damit aber an Grenzen. Ein Cashflow-Dashboard bietet für Liquiditätstransparenz und Prognose einen moderneren Ansatz, der mit dem Unternehmen mitwächst.
Merkmal
Cashflow-Dashboard
Tabellenkalkulation
Aktualisierung der Daten
Dashboard in Echtzeit
Tabelle von Hand
Genauigkeit
Dashboard hoch und automatisiert
Tabelle fehleranfällig
Prognose
Dashboard KI-gestützt und vorausschauend
Tabelle einfach und manuell
Transparenz
Dashboard zentrale Sicht
Tabelle verstreute Daten
Skalierbarkeit
Dashboard hoch (mit mehreren Gesellschaften)
Tabelle begrenzt
Automatisierung
Dashboard vollständig automatisierte Abläufe
Tabelle kaum vorhanden
So wählen Sie das passende Cashflow-Dashboard aus
Bei der Auswahl einer Software für Finanz-Dashboards zählen einige Punkte besonders.
1. Spezialisierung oder Breite: Entweder eine Software, die sich ausschließlich auf Finanz-Dashboards konzentriert, oder ein Werkzeug mit weiterführenden Auswertungen, das zugleich die Liquidität verbessert.
2. Anbindung: Die neue Software muss sich in die vorhandene Finanzlandschaft einfügen. Sonst werden Daten weiter von Hand übertragen, und die Automatisierung läuft ins Leere. Achten Sie auf eine belastbare Schnittstelle und auf die Anbindung von Drittanwendungen.
3. Konkreter Funktionsbedarf: Ebenso wichtig ist die Frage, welche Funktionen das Cashflow-Dashboard wirklich mitbringen muss. Wer den Bedarf vorab festhält, entscheidet klarer und erkennt auch, ob eine vorhandene Software mit ihrem Auswertungsmodul genügt oder ob ein eigenes Werkzeug nötig ist.
4. Langfristige Planung: Der Bedarf von morgen unterscheidet sich vom Bedarf von heute. Wer vorausdenkt, solange der Druck gering ist, trifft die klügere Entscheidung, auch wenn der heutige Umfang kleiner ausfällt.
Cashflow-Dashboard einführen: von den Bankdaten zur ersten Ansicht
Die Auswahl ist der eine Teil, die Einführung der andere. Fünf Schritte führen von den vorhandenen Konten zur ersten belastbaren Ansicht.
Konten und Gesellschaften erfassen: Welche Banken, Konten, Gesellschaften und Währungen gehören in die Sicht, und wer gibt sie frei.
Daten anbinden: Kontoumsätze über EBICS oder Schnittstelle, offene Posten aus dem ERP-System, Planwerte aus dem Controlling.
Kategorien festlegen: Ein gemeinsamer Kategorienbaum für Ein- und Auszahlungen, der zu Buchhaltung und Planung passt.
Ist gegen Plan stellen: Erst der Vergleich mit den Planwerten macht aus der Datensicht ein Steuerungsinstrument.
Berichte und Schwellenwerte einrichten: Feste Berichte für die wiederkehrenden Termine, Schwellenwerte für alles, was dazwischen passiert.
Wer diese fünf Schritte vor der Auswahl durchgeht, erkennt schneller, welche der sieben Funktionen oben im eigenen Fall wirklich zählen.
Fundierte Entscheidungen mit der Cash Forecasting Software von HighRadius
Hohe Transparenz über Gesellschaften, Liquiditätskategorien und Regionen hinweg
Gegenüberstellung von Prognose und Ist-Werten für die Abweichungsanalyse
Entscheidungen auf Basis belastbarer Daten
Visuelle Berichte
So wirken diese Funktionen in der Liquiditätsprognose:
Ein eigenentwickeltes Auto-ML-Verfahren prognostiziert die Zahlungsströme auf Tages-, Wochen- oder Jahresbasis.
Skalierbare Dashboard-Modelle entstehen mit Excel-ähnlichen Funktionen; die Konsolidierung über Liquiditätskategorien und Buchungskreise hinweg hebt die Genauigkeit der weltweiten Ein- und Auszahlungsprognose auf 95 %.
Die Prognose der Forderungen und Verbindlichkeiten stützt sich auf ERP-Daten wie Rechnungen und Aufträge und wird durch kontospezifische Vorhersagen genauer.
Was-wäre-wenn-Szenarien entstehen in wenigen Schritten und zeigen die Wirkung von Projektverzögerungen oder Investitionen auf die Liquidität.
Die laufende Auswertung der Unterschiede zwischen Prognose und Ist-Werten hält finanzielle Entscheidungen auf Kurs und steigert die Produktivität in der Prognose um 70 %.
Eine zu 100 % automatisierte Bankanbindung liefert die Kontoauszüge sofort und ordnet Ein- und Auszahlungen automatisch den Kategorien zu.
Die Anbindung an ERP-Systeme wie SAP über Schnittstelle oder Dateiübergabe reichert die Prognose mit Daten zu Forderungen, Verbindlichkeiten und Kunden an.
Best Practices für ein wirksames Cashflow-Dashboard
Cash-Position in Echtzeit verfolgen: Das Dashboard sollte den aktuellen Stand aller Bankkonten und Gesellschaften zeigen, sonst fehlt die Grundlage für jede Entscheidung.
Abweichung zwischen Prognose und Ist-Werten beobachten: Der regelmäßige Vergleich verbessert die Genauigkeit und legt Lücken offen.
Datenanbindung automatisieren: ERP-Systeme, Bankdaten und weitere Finanzquellen laufen automatisch ein, was manuelle Fehler und Verzögerungen vermeidet.
Liquidität laufend überwachen: Die Liquiditätskennzahlen gehören dauerhaft in den Blick, damit die kurzfristigen Verpflichtungen gedeckt bleiben.
Szenarioanalyse nutzen: Durchgerechnete Szenarien bereiten auf Unsicherheiten vor und machen finanzielle Entscheidungen vorausschauend.
Schwellenwerte setzen: Hinweise bei niedrigen Kontoständen, hohen Auszahlungen oder unerwarteten Abweichungen sorgen für rechtzeitiges Handeln.
Vom Dashboard zur Entscheidung: Rollen, Taktung und Drill-down
Ein Dashboard wird erst dann genutzt, wenn klar ist, wer welche Sicht in welchem Takt braucht. Drei Ebenen haben sich im deutschsprachigen Raum eingespielt.
Treasury, täglich: Kontostände, Disposition und Zahlungsfreigaben, mit Drill-down bis auf die einzelne Buchung.
Controlling und Finanzabteilung, wöchentlich: Abweichung zwischen Prognose und Ist-Werten je Kategorie und Gesellschaft, mit Kommentar zur Ursache.
CFO und Geschäftsführung, monatlich: Liquiditätsreichweite, Covenants und Szenarien, ohne Detailtiefe, aber mit derselben Datenbasis.
Entscheidend ist die gemeinsame Datenbasis: Sobald jede Ebene ihre eigene Tabelle pflegt, weichen die Zahlen in der Sitzung voneinander ab.
Verlässliche und präzise Liquiditätsprognosen erreichen
Erfahren Sie, wie KI eine Genauigkeit von 95 % erreichen und damit verlässliche Erkenntnisse zur Liquidität liefern kann.
PräziseVorhersagen der Zahlungsströmemit KI, je Kategorie, Rechnung und Lieferant.
Auto-ML-Modelle
AutomatischeAuswahl des passendenModellsausmehrals 100 Varianten für einegenaueLiquiditätsprognose.
Szenarioanalyse
Szenariensichtbarmachen, ErkenntnissezurLiquiditätgewinnen und Entscheidungenbeschleunigen.
Häufige Fragen zum Cashflow-Dashboard
1. Was ist ein Cashflow-Dashboard?
Ein Cashflow-Dashboard stellt die Cash-Position eines Unternehmens visuell dar und zeigt Ein- und Auszahlungen, Kontostände und Risikotrends in Echtzeit. Unternehmen verfolgen damit ihre finanzielle Lage, erkennen Entwicklungen und entscheiden fundiert.
Ein Cashflow-Dashboard stellt die Cash-Position eines Unternehmens visuell dar und zeigt Ein- und Auszahlungen, Kontostände und Risikotrends in Echtzeit. Unternehmen verfolgen damit ihre finanzielle Lage, erkennen Entwicklungen und entscheiden fundiert.
2. Was ist ein Dashboard für die Liquiditätsprognose?
Ein Dashboard für die Liquiditätsprognose zeigt aktuelle und erwartete Zahlungsströme in knapper, verständlicher Form. Das Dashboard macht die erwarteten Ein- und Auszahlungen eines bestimmten Zeitraums sichtbar und unterstützt damit finanzielle Entscheidungen und die Steuerung der Liquidität.
Ein Dashboard für die Liquiditätsprognose zeigt aktuelle und erwartete Zahlungsströme in knapper, verständlicher Form. Das Dashboard macht die erwarteten Ein- und Auszahlungen eines bestimmten Zeitraums sichtbar und unterstützt damit finanzielle Entscheidungen und die Steuerung der Liquidität.
3. Wie funktioniert die Überwachung der Zahlungsströme (Cashflow Monitoring)?
Bei der Überwachung der Zahlungsströme werden Ein- und Auszahlungen laufend erfasst und mit den früheren Planwerten verglichen, um Abweichungen und Auffälligkeiten zu erkennen. Diese Auswertung lässt sich von Hand erledigen oder mit einem automatisierten Werkzeug, etwa einem Dashboard oder einer entsprechenden Software.
Bei der Überwachung der Zahlungsströme werden Ein- und Auszahlungen laufend erfasst und mit den früheren Planwerten verglichen, um Abweichungen und Auffälligkeiten zu erkennen. Diese Auswertung lässt sich von Hand erledigen oder mit einem automatisierten Werkzeug, etwa einem Dashboard oder einer entsprechenden Software.
4. Worauf kommt es bei der Überwachung der Zahlungsströme an?
Wichtig sind mehrere Bereiche: Einzahlungen wie Umsätze, Anlagen und Kredite, Auszahlungen wie Kosten, Löhne und Gehälter sowie Tilgungen, dazu Kontostände, Liquiditätsgrade und die Liquiditätsprognose.
Wichtig sind mehrere Bereiche: Einzahlungen wie Umsätze, Anlagen und Kredite, Auszahlungen wie Kosten, Löhne und Gehälter sowie Tilgungen, dazu Kontostände, Liquiditätsgrade und die Liquiditätsprognose.
5. Was ist der Schlüssel zur Steuerung der Zahlungsströme?
Entscheidend ist ein genaues Bild der eigenen Ein- und Auszahlungen, dazu ausreichende Liquiditätsreserven und ein wirksam gesteuertes Working Capital. Zur Steuerung gehören optimierte Bestände, ein aktives Management von Verbindlichkeiten und Forderungen und eine klare Reihenfolge der Auszahlungen.
Entscheidend ist ein genaues Bild der eigenen Ein- und Auszahlungen, dazu ausreichende Liquiditätsreserven und ein wirksam gesteuertes Working Capital. Zur Steuerung gehören optimierte Bestände, ein aktives Management von Verbindlichkeiten und Forderungen und eine klare Reihenfolge der Auszahlungen.
6. Wie gelingt eine wirksame Steuerung der Zahlungsströme?
Eine wirksame Steuerung braucht eine Liquiditätsprognose, die laufende Beobachtung der Cash-Position, ein gesteuertes Working Capital, eine klare Reihenfolge der Auszahlungen, ausreichende Reserven und, wo sinnvoll, eine Software für das Cash Management. Ebenso wichtig sind eine saubere Finanzberichterstattung und fachliche Beratung.
Eine wirksame Steuerung braucht eine Liquiditätsprognose, die laufende Beobachtung der Cash-Position, ein gesteuertes Working Capital, eine klare Reihenfolge der Auszahlungen, ausreichende Reserven und, wo sinnvoll, eine Software für das Cash Management. Ebenso wichtig sind eine saubere Finanzberichterstattung und fachliche Beratung.
7. Welche Einzahlungsarten zeigt ein Cashflow-Dashboard?
Auf der Einzahlungsseite bildet ein Cashflow-Dashboard üblicherweise fünf Arten von Zahlungseingängen ab:
• EinzahlungenausUmsätzen: Zahlungen von Kunden für Waren oderLeistungen
• Zinserträge: Erträge aus Krediten oder Finanzanlagen
• Dividendenerträge: Erträge aus Beteiligungen
• Einzahlungen aus dem Verkauf von Anlagen: Erlöse aus dem Verkauf von Wertpapieren oder Vermögenswerten
• Sonstige Einzahlungen: unter anderem Vergleiche, Erstattungen un
Auf der Einzahlungsseite bildet ein Cashflow-Dashboard üblicherweise fünf Arten von Zahlungseingängen ab:
• EinzahlungenausUmsätzen: Zahlungen von Kunden für Waren oderLeistungen
• Zinserträge: Erträge aus Krediten oder Finanzanlagen
• Dividendenerträge: Erträge aus Beteiligungen
• Einzahlungen aus dem Verkauf von Anlagen: Erlöse aus dem Verkauf von Wertpapieren oder Vermögenswerten
• Sonstige Einzahlungen: unter anderem Vergleiche, Erstattungen un
8. Welche drei Arten von Zahlungsströmen gibt es?
Die Kapitalflussrechnung unterscheidet drei Arten von Zahlungsströmen:
• Operativer Cashflow: Zahlungsmittelaus dem laufendenGeschäft
• Cashflow aus Investitionstätigkeit: Zahlungsmittel für oder aus Investitionen in Vermögenswerte und Wertpapiere
• Cashflow aus Finanzierungstätigkeit: Zahlungsmittel aus Fremdkapital, Eigenkapital und Dividenden
Die Kapitalflussrechnung unterscheidet drei Arten von Zahlungsströmen:
• Operativer Cashflow: Zahlungsmittelaus dem laufendenGeschäft
• Cashflow aus Investitionstätigkeit: Zahlungsmittel für oder aus Investitionen in Vermögenswerte und Wertpapiere
• Cashflow aus Finanzierungstätigkeit: Zahlungsmittel aus Fremdkapital, Eigenkapital und Dividenden
HighRadius als Marktführer im Gartner® Magic Quadrant™ 2024 für Invoice-to-Cash-Anwendungen
Zum dritten Mal in Folge führend in der Ausführungsfähigkeit und Vision. Gartner: „Führende Unternehmen setzen ihre Vision erfolgreich um und sind gut für die Zukunft aufgestellt.“
The Hackett Group® zeichnet HighRadius als Digital World Class® Anbieter aus
Erfahren Sie, warum HighRadius seit zwei Jahren in Folge als Digital World Class Anbieter für Order-to-Cash-Automatisierungssoftware ausgezeichnet wurde.
HighRadius zum zweiten Mal in Folge als Leader im IDC MarketScape für Forderungsmanagement-Software für große und mittelständische Unternehmen ausgezeichnet
Zum zweiten Jahr in Folge wird HighRadius im IDC MarketScape als führender Anbieter von Forderungsmanagement-Software für große und mittelständische Unternehmen anerkannt. Der IDC-Bericht hebt die Integration von maschinellem Lernen in die Produkte von HighRadius hervor, wodurch die Zahlungszuordnung, das Kreditmanagement und die Cash-Flow-Prognosen verbessert werden.
Forrester würdigt HighRadius im AR Invoice Automation Landscape Report, Q1 2023
Im AR Invoice Automation Landscape Report, Q1 2023, hebt Forrester den bedeutenden Beitrag von HighRadius zur Branche hervor, insbesondere für große Unternehmen in Nordamerika und EMEA, und bestätigt seine Position als einziger Anbieter, der die komplexen Anforderungen dieses Segments umfassend erfüllt.
Wir haben gesehen, wie die Kosten für Finanzdienstleistungen um 2,5 Millionen Dollar gesunken sind, während Volumen, Qualität und Produktivität gestiegen sind.
Colleen Zdrojewski
Vice President – Financial Services
Dr Pepper Snapple Group